DIE KRIEGSLEHREN

In der Nachfolge von Shabaal standen zahlreiche "Seher" und "Verkünder", die für die "Streiter im Namen der Heiligen Flamme" Ratschläge für die unvermeidlichen Kämpfe hatten. Unter dem friedensorientierten Propheten Arnshelm von Wolfsbrück werden nur die wenigsten dieser Lehren noch betont, dennoch sollen sie der Vollständigkeit halber zur Verfügung gestellt werden.

Antraz Yirwyn
- Lasse dich nie von deinen Gefühlen leiten: Das Schwert des Gegners trifft deinen Körper dort, wo er bereits die Seele bluten sieht.
- Geschmückt und kostbar seien deine Gewänder, doch scharf die Klinge, mit der du kämpfst: Eine Waffe wird sich nicht im Schmuck verbergen, und das Geschmeide wird sie nicht besser machen.
- Heile oder töte: Lasse nie unnötig leiden, auch nicht den ärgsten Feind. Töte gnädig jene, die du nicht retten kannst, doch errette die, die noch nicht ganz verloren.

Terrest Habyleth
- Plane, bevor du handelst, bedenke alles was kommen mag, wäge ab, bevor du entscheidest: Tragisch kann es enden, wenn du eine Aufgabe unterschätzt.
- Prüfe stets aufs Neue, gewöhne dich nie, rechne mit dem Unvorhersehbaren: Routine ist es, die zu vielen Fehlern führt.

Ulfa Fuellon
- Deinen Freunden sei treu, ihre Freunde habe zum Freunde
- Habe niemals zum Freunde die Freunde der Feinde.
- Verräter strafe mit Tod.
- Bist du in der Fremde, spreche wenig.
- Dein Inneres gib niemand preis, als deinen Freunden.

Trantor Nomades
- Wenn Rat du suchst, befrage den Propheten: Unfehlbar ist er nicht, des Meisters Rat, doch gut und weise.
- Die Zeit der Lehre nutze gut: Den Körper stähle, den Geist lerne zu gebrauchen, jene Waffenkünste eigne dir an, die dir dein Meister rät.

Esklin Darrallee
- Vertraue nie auf fremder Waffen Wirksamkeit: Die Schärfe deiner eigenen Klinge kennst du wohl, die Schmieden deiner Freunde sind dir auch nicht fremd. Nicht weißt du, wo die Schwäche einer völlig fremden Waffe liegt.

Farsuil Yirwyn
- Erfreue dich am Unrecht nicht: Strebe nach Gerechtigkeit in allen deinen Taten. Gehorche nicht blind einem Auftrag, verlangt er Ungerechtigkeit von dir.
- Mißbrauche nicht die Kriegeskünste: Dein Zorn komme über jene, die dich auszunutzen trachten. Vergelte Unrecht und unrechte Absichten mit erbarmungsloser Härte aber achte jene, die gerecht zu handeln sich bemühen.