Die Küche

Den Aufenthaltsraum hinter Dir lassend, zwischen Treppe ins Obergeschoß und Wand weitergehend, triffst Du auf eine verschlossene Tür. Da der nächste offen zugängliche Raum das Bad ist, nimmst Du an, daß es sich um das Schlafzimmer handeln muß. Das Bad, so Du denn einen Blick hineinwirfst, ist wahrhaftig edel eingerichtet. Eine mit feinster hellblauer Emaillearbeit veredelte Badewanne und ein Waschtisch mit gleichermaßen gearbeitetem Waschbecken, sowie mit Glassplittern belegte Schränke lassen das Bad glitzern und blinken.

Du wendest Dich wieder hinaus, zur Rechten, und gelangst in die Küche. Ein Eßtisch steht in der Mitte, auf ihm eine Schale mit frischen Trauben, Äpfeln, und Arangen, drei Stühle um ihn herum. An der rechten Wand befindet sich der Vorratschrank, in dem, wie durch die Glastüren sichtbar, Tee, Wukka, Brot, und allerlei andere Vorräte aufbewahrt werden, und in der Ecke neben dem Fenster steht ein eiserner Bollerofen, dessen schwarzes Rohr nach oben ragend die Decke durchbricht. Neben dem Ofen, unter dem Fenster, steht der obligatorische Spankorb, sowie die Holzkiste. Die neben dem Fenster sich befindende Tür ist nur durch einen Riegel geschlossen. Du nimmst an, daß es dort zum stillen Örtchen hinaus geht. Dich drehend, stellst Du fest, daß zu Deiner Linken ein weiterer Schrank steht, auf dessen Servierbord Du eine Käseglocke entdeckst, und neben dem Schrank hängt ein geräucherter Schinken, in Musselin eingehüllt.

Einen nachdenklichen Blick in die Runde werfend, und den von außen zu sehenden Teil des Hauses Dir in Erinnerung rufend, kommst Du zu dem Schluß, daß es hinter der Wand zwischen dem Küchenschrank und dem Ofen eigentlich noch einen Raum geben müßte, nämlich den, den Du eben vom Arbeitszimmer nicht betreten konntest. Interessiert schaust Du Dir also die Holzpaneele der Wand an. Aber so sehr Du Deinen Blick auch schweifen läßt, zwischen den hölzernen Rahmen der Paneele ist kein Ritz zu entdecken.